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Reparatur Farymann 10 PS. Wer kann helfen? Beitrag #1
Antar
Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.01.2010
Beiträge: 4
Reparatur Farymann 10 PS. Wer kann helfen?
Ich habe einen alten Farymann 10 PS FK 35 Bootsdieselmotor. Der Motor springt Problemlos an und läuft zuverlässig. Das Problem ist das der Motor Oel verliert und der Oelstand trotzdem immer über Maximum liegt. Es gibt keine sichtbare Emulsion im Oel und das Oel riecht auch nicht nach Diesel. Ich suche jemanden der Erfahrung mit Farymann Bootsmotoren hat und möglicherweise schon eine Idee was die Ursache des Problems sein könnte und die Reparatur übernehmen würde. Vielleicht kennt auch jemand eine kompetente Firma.
Ich komme aus Braunschweig und würde den Motor auch nach Hamburg, Kiel oder Lübeck bringen.
Für Hilfreiche Beiträge bin ich echt dankbar.
21.12.2010, 21:39
Reparatur Farymann 10 PS. Wer kann helfen? Beitrag #2
horst.w
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Registriert seit: 05.06.2010
Beiträge: 13
erst mal Selbsthilfe!
Zitat:
Zitat von Antar
..... Das Problem ist das der Motor Oel verliert und der Oelstand trotzdem immer über Maximum liegt.
Hallo,
kannst Du die Menge an ausgetretenem Öl quantifizieren, ein paar Tropfen machen ja schon eine rechte Sauerei daher?
Wenn nein, dann fang es erst mal auf, z.B. mit sowas: http://www.yachticon.de/Sprays-Petro...0-cm::104.html (nimmt nur Öl und kein Wasser auf)
-übers zunehmende Gewicht lässt sich die Menge wenigsten annähernd bestimmen. Dazu Angaben, unter welchen Umständen der Ölverlust überhaupt, ggf. mehr oder weniger (während Betrieb, Volllast, kalt, warm u.dgl.m.) auftritt, evtl. auch eine Lokalisierung.
Komisch kommt mir vor, dass der Pegel "immer" über der Max-Marke sein soll. Wieviel hast Du denn eingefüllt, hat es sich dann vermehrt? Ich empfehle, das Öl abzulassen einschl. Filterwechsel (dann siehst Du ja schon mal die Menge, die drin ist). Dann wieder auffüllen minus ca. 1/4 Liter; den dann nach und nach einfüllen und immer wieder kontrollieren. Es könnte ja bei einem alten Motor auch ein falscher Peilstab Verwendung finden.
Wenns nicht so weit wäre, wüsste ich einen begnadeten Schrauber vor dem Herrn, selbst Besitzer eines Seglers mit Einbaumaschine und zu Hause einen KFZ-Betrieb; zu dem kommen sie aus der ganzen Umgebung mit Ihren Problemchen. Bei Interesse kann ich Dir die Tel.-Nummer per Mail mitteilen, schreib mich ggf an. Ein Gespräch kann Klarheit schaffen.
Gruß
horst.w
22.12.2010, 11:38
Reparatur Farymann 10 PS. Wer kann helfen? Beitrag #3
Antar
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Registriert seit: 05.01.2010
Beiträge: 4
Danke für die Antwort, ich habe im letzten Sommer schon alles mögliche versucht, da ich das Problem vom Voreigner mit gekauft habe. Bevor ich den Motor das erste Mal gestartet habe, war der Oelstand weit über Max (2-3 cm). Also habe ich das alte Oel abgepumpt und neues eingefüllt, so dass der Oelstand leicht unter Max war. Nach einer halbstündigen Probefahrt war auch noch alles O.K. Als ich nach einer Woche wiederkam, befand sich eine Pfütze (200-300 ml) unter dem Motor und der Oelstand war etwa 1 cm über max. Da ich weder Emulsion im Oel vorfand noch einen Dieselgeruch wahrnahm, dachte ich schon daran den Motor zum Patent anzumelden, da er ja augenscheinlich Oel produzierte. Im Ernst, ich habe mich jetzt entschlossen den Motor in die Hände eines Fachmanns zu geben und mich über den Winter mit den vielen anderen Arbeiten zu beschäftigen, die so anliegen.
24.12.2010, 13:01
Reparatur Farymann 10 PS. Wer kann helfen? Beitrag #4
horst.w
Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.06.2010
Beiträge: 13
Zitat:
Zitat von Antar
ich habe mich jetzt entschlossen den Motor in die Hände eines Fachmanns zu geben und mich über den Winter mit den vielen anderen Arbeiten zu beschäftigen, die so anliegen.
... ein vermutlich sinnvoller Entschluß!
Trotzdem, eine Idee hätte ich noch. Aus der vielfältigen Erfahrung mit meinen Motorrädern heraus kann ich sagen, dass man sowohl Läuse als auch Flöhe haben kann.
Die beiden Erscheinungsbilder -Ölverlust und "Mehrmenge" - können, müssen aber nichts miteinander zu tun haben.
Die größeren Sorgen würden mir die "Mehrmenge" machen. Da muss man nachhaken und feststellen, ob es tatsächlich ein "mehr" gibt oder nicht; also ablassen und messen, sollte dann eigentlich weniger sein als eingefüllt, weil ja eine gewisse Menge irgendwo rausgelaufen ist. Wenn mehr, kann es nur Wasser oder Diesel sein, das eine wie das andere wäre fatal. Wenn nicht, würde ja "nur" falsch angezeigt, d.h. der Flüssigkeitsspiegel im Messstabrohr steigt scheinbar durch einen wo auch immer herrührenden "Überdruck", der sich im Kurbelgehäuse aufbaut; allerdings sollte er sich durch längeres Stehen oder wenn der Öldeckel abgedreht wird auch wieder abbauen . Andererseits könnte es ja auch sein, dass durch "Verstopfungen" beim Einfüllen das Öl nicht richtig nach unten in die Wanne läuft, d.h. es wird am Messstab auch ein falscher Wert angezeigt, nämlich max, obwohl noch nicht alles unten ist. Würde aber alles darauf hinauslaufen, dass irgendwelche Ölkanäle, Siebe verstopft oder nicht voll durchgängig sind. Ich kenne diesen Bautyp nicht, aber wenn er z.B. eine sog. Trockensumpfschmierung hat (was bei Bootsmotoren gerade so wie bei Motorrädern eigentlich gängig ist), dann gibts beim Messen wie beim Nachfüllen wichtige Dinge zu beachten, die aber in der Betriebsanleitung stehen sollten.
Hier noch ein Link, um ggf. mal einen Öltest machen zu lassen (Beimischungen Diesel etc) http://www.wearcheck.de/; zum Glück habe ich das selbst noch nie gebraucht, habe also selbst keine Erfahrungen damit.
Was den Ölverlust angeht, kann ich nur sagen, dass Simmerringe eigentlich Verschleißteile sind. Diese bittere, weil teurere Erfahrung habe ich mal wieder im Herbst an meinem WoMo (Peugeot J 5, Motorabdichtung zum Getriebe hin) als auch an meinem Winter-Auto (Golf II, Wasserpumpe) machen dürfen. Gerade durch längeres Stehen sind die Dinger sehr gefährdet, aber nach jeweils rund 20 Jahren darf das ja schon mal vorkommen (aber warum immer auf einmal???)
Schreib bei Gelegenheit doch mal, wie die Geschichte ausgegangen ist.
Gruß
Horst