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hallo zusammen, ich habe gehört, wenn man über ein boot geht und es knackt überall, ist das boot sehrwahrscheinlich von osmose befallen. stimmt das und gibt es noch andere tricks wie man osmose erkennen kann? grüße
Also, ich behaupte mal:
Wenn man auf einem Boot, einer Jolle oder sonstwas "rumgeht" knackst es immer irgendwo.
Am besten, Boot aus´m Wasser und Rumpf untersuchen.
Osmose oft erkennbar als "Blase" oder Hohlraum voll Wasser.
Durch draufdrücken zu erkennen.
Der Profi (Fachwerkstatt) arbeitet mit Ultraschall.
Die Beschreibung sollte einer nochmals überarbeiten, da ist einiges durcheinander geraten.
Osmose lässt sich nicht erkennen, denn Osmose ist nichts anderes als ein physikalischer Vorgang der z.B. bei einer GFK-Yacht zwischen einen Polymerpoxyd und Feuchte entsteht. Daraus erfolgt ein Diol mit hoher Dichte das sich mit Feuchte niedriger Dichte auzugleichen versucht. Die oft beschriebenen Bläschen sind keine Osmose, sonder ein Folgeschaden verursacht durch einen osmotischen Diffusionsprozess. In den meisten Fällen meist bei älteren Booten entstehen keine Bläschen oder Blasen im Gelcoat. Wenn Blasen sichtbar werden, dann sind auch bei einem Boot das ca. 15-25 Jahre alt ist auch die Mattenbinder befallen. Der beste Anhaltswert ist die Feuchtemessung. Bei einen Wert von mehr als 2,5% wird bereits Feuchte eingeschlossen, bei 3,5-4% sind die Mattenbinder bereits befallen, bei 5% ist die Kiste bereits schwerst geschädigt.
Die Osmose beginnt, wenn das Boot ins Wasser kommt und ist ab der ersten Minute allgegenwärtig. Diese kann auch nicht verhindert werden, nur der Zeitablauf kann über die Materialien - auch Pflege des Unterwasserschiffes ausgedehnt werden.
Hallo!
Das Problem ist ja eher die Folge der Osmose. Sprich wenn sich Blasen am Boot bilden, die mit Wasser gefüllt sind und das Laminat beschädigen.
Ich will hier mal behaupten, dass man mit normalem Auge nicht erkennen kann, solange es nicht zu spät ist.
Bei meinem vorigen Boot war Jahrelang nichts zu merken. Wir haben vor 5 Jahren sogar das gesammte Unterwasserschiff abgezogen und mit Osmoseschutz versehen. Beim letzten Kranen waren dann im Unterwasserschiff ganz viele häßliche Blasen zu sehen. Ich hatte erst die Hoffnung, dass sich hier lediglich die Farbe löst. Also mit einem Zieheisen vorsichtig hineingestochen. Leider kam dann eine übel nach Essig riechende Flüssigkeit aus diesen Blasen. Sprich das Boot ist durch Osmose stark in mitleidenschaft gezogen worden.
Wie gesagt, das Jahr davor habe ich nichts sehen können.
Andererseits wird das Thema meiner Meinung nach überbewertet. Leichte Osmose kann mann durchaus selber beheben. Sprich die entstandenen Blasen aufstechen, mit Süßwasser spülen gut Austrocknen lassen und mit Spachtel wieder aufbereiten. Mir ist bisher kein Fall zu Ohren gekommen, dass ein Boot wegen Osmose abgesoffen wäre. Ich behaupte auch mal, dass viele mit der Osmoseangst einfach ihr Geld verdienen..
Also als leichte Osmose würde ich das nicht bezeichnen, das sind osmotische Schäden im fortgeschrittenen Stadium. Da haben sich bereits einige Mattenbinder verabschiedet.
Du hast recht, ein osmotisch geschädigtes GFK Boot geht genauso wenig unter wie ein verfaultes Holzboot, zumindest nicht so schnell. Auch ein durchnässtes - verschimmeltes Haus stürzt nicht ein und ein verrostetes Auto fährt noch. Bei einen Boot für ein paar tausend Euro würde ich eine Osmose auch nicht überbewerten, wenn Du mal eine Schöchl für 250 Mille hast, oder eine Rassi für 300 Mille, dann sieht eine Bewertung etwas anders aus. Eine Schrottkarre darf rosten, mein neuer Daimler nicht.
Frage: Was war das für ein Osmoseschutz, denn nach eine Osmoseprophylaxe sieht das wirklich nicht aus.
Hallo!
Ich habe ja auch geschrieben stark in Mitleidenschaft. Von leicher Osmose habe ich nichts geschrieben..
Damals wurde glaube ich von International Gelshield oder so ähnlich aufgetragen.
Klar ist es ein Unterschied, ob ich mir ein Boot für 500,-€ der für 250.000 € kaufe. Osmose ist immer ärgerlich.
Leider kann es immer passieren. Auch die häufig gemachte Aussage, dass ein altes Boot das keine Osmose hat auch keine mehr bekommt, ist völliger Blödsinn.
Wenn man etwas basteln möchte, kann man aber auch ein Boot mit Osmose durchaus wieder flott bekommen.
Ich würde jedenfall, wenn ich ein Boot privat verkaufe, niemals Osmosefreiheit garantieren (außer bei meinem jetzigen), da man als Laie dieses wirklich nicht beurteilen kann.
Wenn man etwas basteln möchte, kann man aber auch ein Boot mit Osmose durchaus wieder flott bekommen.
Ja sicher, spricht auch nichts dagegen
Ich würde jedenfall, wenn ich ein Boot privat verkaufe, niemals Osmosefreiheit garantieren (außer bei meinem jetzigen), da man als Laie dieses wirklich nicht beurteilen kann.
Die Osmosefreiheit kann und darf von jedem der ein Boot verkauft garantiert werden, da die Osmose nur ein physikalischer Vorgang ist und sich einer Berurteilung entzieht. Die Osmose beginnt, wenn das Boot erstmals in das Wasser kommt und ist ein unabwendbarer Prozess. Auch ein Händler darf Osmosefreiheit garantieren. Nur wenn er garantiert " frei von osmotischen Schäden" dann wird es problematisch, nur eine solche Garantie macht keiner.
Hallo!
Du bist auch so ein Genauer.
Das wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen, ich weiß, dass ich Osmose und die Schädigung gleich gesetzt habe.... Ich gelobe in Zukunft genauer zu schreiben.
Das ist aber auch genau die generelle Laienhafte Verstrickung, da jeder mit Osmos eben die Schädigung meint, nur kaum einer weiß das.
Gruß
Sven